Montessori
Landesverband
Baden-Württemberg e.V.

Bedeutung für das moderne Bildungswesen

Montessori-Pädagogik lebt von der alltäglichen Praxis in den Kinderhäusern, Grund- und (noch vergleichsweise wenigen) Sekundarschulen. Sie ist offen, entwickelt sich ständig weiter und lässt viele Deutungs- und Interpretationsmöglichkeiten zu. Dies dokumentieren die unterschiedlichen weltanschaulichen und religiösen Prägungen der weltweit verbreiteten Montessori-Einrichtungen. 

In Deutschland hat die Pädagogik Maria Montessoris, unabhängig von der Bildungsdiskussion seit PISA, im Laufe der letzten Jahrzehnte bereits vielfältige innovative Auswirkungen auf die Arbeit in Kindergärten und in der Sonderpädagogik gehabt. Teilweise in Vergessenheit geratenen Ansätze werden heute z.B. in den neuen bayerischen und hessischen Bildungsplänen wieder aufgegriffen.

Im Regelschulsystem zeigten sich bereits deutliche Auswirkungen:

Und bei der Suche nach Antworten auf die Frage, wie Bildung, Früherziehung und Schule im Hinblick auf unsere neue Lebens- und Berufswelt (z. B. die multikulturelle Wirklichkeit) „neu zu denken“ sind, zeigt sich, dass die seit 100 Jahren weltweit angewandte Montessori-Pädagogik konzeptionell die dort aufgestellten Forderungen bereits heute erfüllt:

Darüber hinaus bieten vier Elemente dieser Pädagogik entscheidende Vorteile gegenüber der des Regelschulsystems, auch und gerade wenn es um die Förderung sozialer Fähigkeiten geht:

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